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Die Spielregeln:

Da ein Shooting immer mit zeitlichem und meistens mit finanziellem Aufwand verbunden ist, ist mir neben dem Spass auch wichtig, dass wir das Maximum aus einem Shooting herausholen.

 

Ein paar einfache Spielregeln machen es uns beiden dabei leichter.

1. Wenn wir Termine vereinbaren, dann sollten wir uns beide daran halten.

Freizeit ist ein kostbares Gut, und wenn eine Absage zu kurzfristig kommt, finde ich meistens keinen Ersatz. Das ist dann sehr ärgerlich. Bei der Buchung von Mietstudios sind normalerweise 50% der Kosten bei Absagen kürzer als eine Woche und 100% bei Absagen in den letzten zwei Tagen vor dem Termin zu zahlen. Es fallen dann also Kosten für uns an, ohne dass wir shooten. 

2 . Bei einem Shooting sollten wir beide genug Zeit mitbringen und pünktlich sein.

Wenn man ein Studio mietet, sollte man die Zeit, für die man bezahlt, effektiv nutzen. Wenn man draußen shootet, shootet man meistens nicht ohne Grund zu einer bestimmten Uhrzeit.

Klar kann immer mal was zu einer Verspätung führen, aber dann bitte so rechtzeitig, wie möglich, Bescheid sagen. Niemand wartet gerne, ohne zu wissen, ob der andere überhaupt noch kommt.

Auch wenn Du direkt im Anschluss einen Termin hast, dann sollten wir lieber kürzer shooten, als die letzte Stunde im Stress.

3. Pack Deine Tasche nicht auf die letzte Sekunde und nicht im Stress.

Am Besten packst Du alles schon einmal in Richtung Tasche, wenn wir bei der Planung sind. Es ist immer schade eine Idee ausfallen lassen zu müssen, weil etwas vergessen wurde oder Du kurzfristig merkst, dass das Teil noch im Wäschekorb oder bei einer Freundin liegt. Ich bin auch noch nie ohne Kamera, ohne Speicherkarte oder mit leerem Akku zu einem Shooting gekommen.

4. Versuch beim Shooting fit zu sein.

Wenn Du erkältet bist und trotzdem zum Shooting kommst, rechne ich Dir das hoch an und dann machen wir das Beste draus. Aber wenn Du den Abend vor dem Shooting feiern gehst und dadurch total müde bist, und man Dir das dann auch ansieht, ärgern wir uns beide hinterher drüber. Ich mache mir auch einen ruhigen Abend vorher, wenn man früh shootet.

5. Rede mit mir, wenn Dir etwas nicht gefällt.

Wenn Du beim Shooten merkst, dass Dir Bilder aus einer bestimmten Perspektive nicht gefallen, oder Du Deine Schokoladenseite mehr in Szene gesetzt haben möchtest, dann sag mir das einfach. Während des Shootings kann man sich noch gut drauf einstellen und sowas berücksichtigen. Auch wenn Du Dich in irgendeiner Pose nicht magst oder unwohl fühlst, einfach Bescheid sagen. Ein Shooting ist stets ein Miteinander und wir arbeiten gemeinsam an schönen Ergebnissen.

Das ich die Steuerung übernehme, auch um Dir mehr Sicherheit zu geben, heißt nicht, dass ich bestimme, wie es gemacht wird.

Auch wenn Dir im Vertrag etwas fehlt oder irgendwas anderes vor dem Shooting Bauchschmerzen bereitet, es gibt nichts, wofür man keine Lösung findet.

6. Es werden nur Bilder gezeigt und veröffentlicht, die bearbeitet sind.

Ich weiß, dass die Vorfreude auf die Bilder nach einem Shooting riesig ist. Und wenn Du dann die Originale siehst, sind da sicher auch schon einige Bilder bei, an denen man Deiner Ansicht nach nicht viel machen muss. Dann ist die Versuchung groß, diese Bilder bereits irgendwo hochzuladen oder zu zeigen. Bitte sei geduldig und warte auf das Ergebnis, sonst verliert das den Wert.

Nicht bei jedem Bild muss an Deiner Person viel gemacht werden, aber die Kamera- und Licht-Technik hat ihre Schwächen. Mir ist es wichtig, dass Kontraste, Tonwerte, Farbtemperatur und Schärfe auf den Bildern, die ich gemacht habe und die gezeigt werden, stimmen. Und das muss ich immer noch im Anschluss machen. Zudem bearbeite ich gerne alles temporäre weg (Hautunreinheiten, Augenringe, kleine Röllchen ... ) und verleihe Bildern mit Farbstichen einen professionellen Touch.

Ein Foto ist auch immer ein wenig "Photoshop-Kunst" und nicht eine reine Dokumentation oder Bestandsaufnahme.

Du siehst in meinem Portfolio, wie meine Ergebnisse aussehen, und daher solltest Du damit einverstanden sein, dass ich auch Dich ein wenig in Photoshop tunke. Du möchtest andersherum ja auch nicht, dass ich unbearbeitete Bilder veröffentliche.

7. Lass uns Spass haben

Lachen lässt die Augen leuchten und schüttet Endorphine aus. Ein gutes Shooting lässt sich nicht nur an den Ergebnissen, sondern vorallem am Muskelkater in den Wangenknochen am Folgetag.

Und damit Du Dich wohl fühlst, bring mit, was Dich auflockert. Wir können gerne Deine Musik hören, Du darfst Schokolade essen oder im Pyjama kommen. Alles was Dir gut tut, tut dem Shooting gut. 

Selbstverständlich hast Du bei einem Shooting im Studio immer einen Bereich, in dem Du Dich ungestört umziehen kannst, ohne dass ich Dich dabei sehen kann. Und selbstverständlich betrete ich den Bereich nicht ohne Deine Aufforderung oder komme Dir beim Shooten zu nahe. Ich richte Dir weder Träger, noch die Haare oder komme in sonstiger Weise in Deine Komfort Zone (50 cm um Deinen Körper herum).

 

Es geht mir bei einem Shooting rein um eine gute Zeit, und um schöne Bilder. An mehr bin ich in keinster Weise interessiert.

Wenn Du schon das eine oder andere Shooting gehabt hast, oder Freundinnen hast, die regelmäßig shooten, verstehst Du vielleicht, warum ich das hier so explizit erwähne.